Vivino und Vinage haben beide starke Eigenschaften, aber sie lösen ein anderes Problem. Dieser Artikel hilft dir, dich zu entscheiden. Wir schreiben ihn selbst, daher sind wir nicht neutral — deshalb halten wir uns an das, was du selbst überprüfen kannst.
Warum Vinage?
Die ehrliche Antwort ist, dass ich Vinage gebaut habe, weil mir in anderen Apps viele Funktionen fehlten. Ich hatte selbst ein Jahresabonnement bei Vivino, war aber mit der Weilverwaltung nicht zufrieden.
Wenige Apps bringen all diese Funktionen zusammen wie Vinage — und schon gar nicht zu diesem Preis.
Wo Vivino stark ist
- Die größte Weindatenbank der Welt. Scanne praktisch jedes Etikett und sehe sofort, was andere davon halten.
- Eine riesige Community. Millionen von Bewertungen geben dir schnell einen Eindruck von einer unbekannten Flasche.
- Wein kaufen. In vielen Ländern bestellst du direkt in der App.
Wenn du vor allem Hilfe beim Aussuchen einer Flasche im Geschäft oder auf einer Weinkarte brauchst, ist Vivino eine gute Wahl.
Ein ehrlicher Unterschied: Preise
Vivino bezieht Preise aus einer eigenen Datenbank mit Angeboten von Läden. Das ist die genaueste verfügbare Quelle.
Vinage macht es anders: Beim Scannen sucht die KI den Preis auf und gibt ihn als Schätzung an, manchmal als Durchschnitt von dem, was sie findet. Praktisch als Orientierung, aber für deine eigene Verwaltung füllst du den Betrag, den du tatsächlich bezahlt hast, besser selbst ein. Das kannst du jederzeit tun, und dieser Wert wird nie überschrieben.
Wofür Vinage gemacht ist
Mit Vinage kannst du auch gut nach Weinen suchen und Informationen abrufen, aber die Stärke beginnt dort, wo die Flasche bereits dir gehört: die Verwaltung deines eigenen Kellers.
- Dein Keller als Grundriss. Notiere dir, in welchem Regal und auf welchem Boden eine Flasche liegt, damit du sie findest, ohne zu suchen.
- Detaillierte Verkostungsnotizen. Sehen, riechen, schmecken und bewerten, alles in einem Formular, das du später wieder liest.
- Verkostungen mit einer Gruppe. Richte einen Abend mit mehreren Weinen ein und halte die Punktzahlen pro Wein fest.
- Trinkfenster und Benachrichtigungen. Sieh, welche Flaschen auf ihrem Höhepunkt sind und welche du besser nicht länger liegen lässt.
- Statistiken über deine eigene Sammlung. Was hast du im Haus, was hast du ausgegeben und woher kommen deine Weine.
- Ein Geschmacksprofil, das mitdenkt. Speiseempfehlungen basierend auf dem, was dir gefällt, nicht basierend auf dem Durchschnitt.
- Funktioniert offline. In einem Keller ist der Empfang meist schlecht. Vinage funktioniert ohne Verbindung und synchronisiert sich später.
- Zusammen mit deinem Haushalt. Ein Keller, mehrere Konten.
Was es kostet
Vinage ist kostenlos bis 100 Flaschen, ohne Werbung. Darüber hinaus wählst du Liebhaber (€2,99 pro Monat oder €21,99 pro Jahr, bis 250 Flaschen) oder Sammler (€4,99 pro Monat oder €36,99 pro Jahr, unbegrenzt). Die kostenlose Stufe ist dauerhaft: Sie ist keine Testphase.
Vivino Premium ist nicht erforderlich, um deinen Keller zu verwalten, aber für einige Extras. Der Preis unterscheidet sich je nach Land und Abonnement; im niederländischen App Store sahen wir im September 2026 Beträge um €4,69 bis €4,99 pro Monat und €45 bis €60 pro Jahr. Schau in der App selbst nach dem aktuellen Preis.
Du musst dich nicht entscheiden
Du kannst beide nutzen: Vivino im Geschäft zum Entdecken, Vinage zu Hause für den Keller. Vinage liest deinen Vivino-Export ein, also fängst du nicht von vorne an. So nimmst du deinen Vivino-Keller mit.
Kurz zusammengefasst
- Willst du im Geschäft wissen, was eine Flasche kostet und was andere davon halten? Wähle Vivino.
- Willst du wissen, was in deinem Keller liegt, wann du es trinken solltest und was du davon hieltest? Wähle Vinage.
- Willst du beides? Importiere deinen Vivino-Export und nutze beide nebeneinander.